Quasimodogeniti

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Sonntag Quasimodogeniti

Vorzubereiten

  • Schale mit frischem Wasser
  • schön gedeckter Tisch
  • Kerze
  • Bibel
  • Gesangbuch

 

Bedeutung der Feier

Der Ostertag ist seit je der Tauftag der Kirche. Menschen haben sich in der Fasten- und Passionszeit in besonderer Weise darauf vorbereitet.

Aber dass ich auch selbst immer wieder erinnere, getauft zu sein, welch Zuspruch das ist und das mir das nichts und niemand nehmen kann, hat seine eigene Kraft. Darum kann in besonderen Zeiten und gerade um die Osterzeit eine Tauferinnerung gefeiert werden.

Das Evangelium heute berichtet von der Erfahrung des Thomas, wie er durch seine Sinne, seinen Glauben ausrufen kann. Sinnliche Erfahrungen im Glaubensleben sind selten, da ist es der Segen bei der Konfirmation durch die Handauflegung, das reichen der Hände bei der Trauung, aber das war es dann fast schon. An die eigene Taufe kann sich, wer als Kleinkind getauft wurde, niemand erinnern, darum gibt es die Feier des Taufgedächtnisses mit Wasser.

 

Die Feier

Eröffnung

(gemeinsam) Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

(eine*r) Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn.                                                               Antwort:  Der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Wochenspruch

(eine*r) Gelobet sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.                (1. Brief des Apostels Petrus, 1,3)

 

Gebet

(eine*r) Du treuer Gott, du hast uns in der Taufe zu deinem Eigentum erklärt. Lass uns froh und mit Zuversicht unseren Weg gehen, weil uns nichts von deiner Liebe trennen kann, die du uns schenkst in Jesus Christus, deinem Sohn, unserem auferstandenen Herrn. Amen.

 (nach: Die Feier des Taufgedächtnisses, S. 69)

Lied: 116 Er ist erstanden, Halleluja

Bibeltext

(eine*r) Lesung aus dem Evangelium nach Johannes, im 20. Kapitel, die Verse 19-29 Antwort: Ehr sei dir oh Herre!

(eine*r liest den Bibeltext)

19 Am Abend dieses ersten Tages nach dem Sabbat, als die Jüngerinnen und Jünger hinter geschlossenen Türen saßen aus Angst vor der jüdischen Obrigkeit, da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: »Friede sei mit euch!« 20 Als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jüngerinnen und Jünger, dass sie Jesus den Lebendigen sahen. 21Jesus sagte noch einmal zu ihnen: »Friede sei mit euch! Wie mich Gott gesandt hat, so sende ich euch.« 22Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und sagte ihnen: »Nehmt die heilige Geistkraft auf. 23 Allen, denen ihr Unrecht vergebt, ist es vergeben. Allen, denen ihr dies verweigert, bleibt es.«
24 Aber Thomas, einer der Zwölf, der Didymos oder Zwilling genannt wurde, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25 Die anderen Jüngerinnen und Jünger sagten zu ihm: »Wir haben Jesus den Lebendigen gesehen.« Er aber sagte zu ihnen: »Wenn ich nicht die Wunden der Nägel in seinen Händen sehe und meinen Finger in die Nägelwunden lege und mit meiner Hand in seine Seite greife, dann werde ich nicht glauben.« 26 Nach einer Woche saßen die Jüngerinnen und Jünger wieder drinnen und Thomas war bei ihnen. Jesus kam – die Türen waren verschlossen – und trat in ihre Mitte und sagte: »Friede sei mit euch!« 27Dann sagte er zu Thomas: »Lege deinen Finger hierher und sieh meine Hände an und nimm deine Hand und greife in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!« 28 Thomas antwortete und sagte zu ihm: »Ich verehre dich und will dir gehorchen, du bist der Lebendige, mein Gott!« 29Jesus sagte zu ihm: »Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Glücklich sind, die nicht sehen und trotzdem glauben.«

(eine*r) Evangelium, frohe Botschaft unseres Herrn, Jesus Christus!                        Antwort: Lob sei dir o Christe!

Glaubensbekenntnis EG 804                                                                                          (gemeinsam)

 Handlung

stellen sie die Schale mit dem Wasser neben die brennende Kerze

(eine*r oder abschnittsweise im Wechsel)

Du wunderbarer Gott, höre auf das Gebet deiner Kirche, die deiner großen Taten gedenkt:

Wunderbar hast du uns erschaffen, du hast uns zu deinem Bild bereitet. Du hast das Wasser geschaffen, damit es das dürre Land fruchtbar mache und unseren Leib erquicke.

Du hast es in den Dienst deines Erbarmens gestellt. Durch das Rote Meer hast du dein Volk Israel aus der Knechtschaft befreit und in der Wüste mit Wasser aus dem Felsen seinen Durst gestillt.

Die Propheten verheißen Wasser, das du, Gott, auf das dürre gießen wirst, und deinen Geist für alle Menschenkinder.

Durch Christus schenkst du uns lebendiges Wasser, damit wir nimmer mehr dürsten und neu zum Leben finden.

Du hast uns durch die Taufe von der Sünde befreit und durch deine Heilige Geistkraft zu einem Leben in deiner Nachfolge berufen.

Gott, wir danken dir für das neue Leben unter deiner Verheißung, das wir in der Taufe empfangen haben.

(gemeinsam) Wir loben und preisen dich für deine Gnade und Treue und stimmen ein in den Lobgesang der ganzen Schöpfung

Bezeichnen Sie sich nun mit dem Kreuz. Dazu führen Sie den Daumen, den Zeigefinger und den Mittelfinger an den Kuppen zusammen (drei als Zeichen der Dreieinigkeit), tauchen Sie dann diese Finger zusammen in die Schale und bekreuzigen sich Sie nun wie folgt und sprechen sie dabei:

 Finger an die Stirn – Ich bin getauft! Im Namen Gottes des Vaters

Finger oberhalb des Bauchnabels – und des Sohnes

 Finger an die linke Schulter – und des Heiligen

 Finger an die rechte Schulter – Geistes. Amen.

Wenn Sie es bei einem Kleinkind oder einem Menschen mit Beeinträchtigung tun, dann, zeichnen Sie langsam das Kreuz mit dem Daumen auf die Stirn und sprechen:

Du bist getauft! Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.-

 EG 331, 1.2.3 Großer Gott wir loben dich

 Fürbitten

(eine*r oder abschnittweise im Wechsel)

Gott, du gibst uns niemals preis. Du bist die Quelle, aus der sich unser Leben speist.         Bei dir finden wir den Frieden, nach dem wir uns sehnen. Du schenkst die Versöhnung, die wir aus eigener Kraft nicht erreichen.

Du erfüllst unser Leben. Dafür danken wir dir. Und bitten dich:

  • Gründe uns in der Liebe Christi.
  • Mache uns zu Zeichen seines Friedens
  • Erneuere uns durch Christus.
  • Lass und täglich aus der Kraft der Versöhnung leben.
  • Erhalte uns in der Gemeinschaft deines Volkes.
  • Schenke uns die Einheit.
  • Stärke uns, mit Worten und Taten dich zu bezeugen.
  • Beschütze deine Gläubigen in Not und Verfolgung.
  • Geleite die im Glauben an Christus Verstorbenen in deine Herrlichkeit (an dieser Stelle könne Namen genannt werden, oder in Stille gedacht werden)

Sei du unser Halt und unsere Hilfe, unsere Zuversicht und unsere Kraft, heute und alle Tage, bis sich unser Leben vollendet in dir.                                                                          Amen.

Vater unser im Himmel…

 Lied: EG 200 Ich bin getauft auf deinen Namen

 Segen:

Gott segne uns und behüte uns,

Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden.

Amen. Amen. Amen.

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