Das Himmelreich im Brot – Predigt vom 16. So. i. Jkr. Lj. A

Herzlich willkommen!

Jesus gebraucht drei Gleichnisse um am Ende ein Bort entstehen zu lassen. Ein Brot, das nicht das Himmelreicht selbst ist, aber das durchdrungen vom Reich Gottes ist. Nicht die Welt ist das Brot, nicht wir sind der Sauerteig, sondern in unser Leben ist ein Stück Sauerteig gelegt, ein Stück des Reiches Gottes, dass alles in unserem Leben durchdringen kann und wir zu einem Teig werden, der zu einem Brot gebacken werden kann. Ein Brot, dass den Hunger der anderen nicht ganz stillen kann, aber den größten Hunger nimmt, ein Brot, das Appetit macht auf mehr, mehr Leben mit Gott.

 

Hier klickt die Predigt

Lassen Sie sich druchdringen vom Reich Gottes und werden Sie selsbt zum Brot für andere.

pax+bonum

Ihr/Euer

Alexander Stojanovic, Vikar

 

 

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Grüß Gott, Herr Vikar,

    eine interessante Auslegung des Gleichnisses vom Sauerteig.

    Wir haben gelernt, dass wir als Christen der Sauerteig sein sollen, der die umgebende Welt mit der Kraft des Glaubens durchdringt. Sauerteig heißt nicht, ein saures, ungenießbares Brot backen zu wollen, vielmehr ist der Sauerteig notwendig als Treibmittel (Kohlendioxid aus der Gärung), um den schweren Roggenteig backfähig, d.h. locker, verdaulich und auch in gewissen Grenzen haltbar zu machen.

    Sauerteig zu sein, heißt aber auch, dass wir als Christen mit dem Milchsäurebakterium geimpft sein müssen, das die Gärung verursacht.

    Nunmehr ist nach einer gewissen Zeit die gesamte, den Sauerteig umgebende Mehl-Wasser-Salz-Mischung durchsäuert, d.h. nach obiger Lesart wäre die gesamte umgebende Welt mit der Kraft des christlichen Glaubens durchdrungen, was schlechterdings eine Utopie darstellt.

    Essbar ist der Teig ohnehin nicht. Es muss erst daraus ein Brot gebacken werden.

    An dieser Stelle komme ich mit dem ursprünglich Gelernten in Erklärungsnöte, diesen Widerspruch zu lösen. Insofern kann ich durchaus Ihrer Auslegung folgen, dass der Sauerteig einschließlich Milchsäurebakterium das Reich Gottes ist, das uns durchdringt und bereitet für den Backprozess im Ofen, damit wir als Brot den Hungernden zur Verfügung stehen und ihnen Appetit machen auf das „Mehr“.

    In Christo

    Axel van Bentum

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    1. stojasseite sagt:

      Lieber Herr van Bentum!
      Es freut mich, das meine Auslegung ihr Verstaendnis findet und ich sie auf eine neue Spur bringen konnte.
      Letztlich waren es selbst fuer mich neue Denkwege, die ich aber mir Reinhard Körner gehen konnte.
      Gruesse aus Wittenberg auch anihre Frau
      Bis Sonntag
      Ihr
      A. Stojanovic

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