Kurz vor Tod und Ewigkeit, kein Sonntag, kein Fest, ein Mittwoch zum Anhalten im Getriebe, mir selbst zu liebe.
Mich selbst zu lieben, nicht mich selbst zu blenden, ein paar Minuten an diesem Tag im Jahr, zurück schauen auf mich selbst.
Danke zu sagen für alles zurückliegende. Danke in die Welt zu sagen, für den Ort im unendlichen Universum, an dem ich gerade bin wie ich bin mit alles was war.
Was gut war, großartig und schön, was einfach so geht ohne große Anstrengung und zum Leben gehört.
Ich akzeptiere, dass ich nicht perfekt bin, sein kann, dass das Streben danach teuflisch ist und zerstörerisch.
Ich schaue auf mein Fehlen an Orten, an denen ich hätte sein sollen. Schaue auf meine Fehler, nehme sie an, nehme mich mit ihnen an.
Bin dankbar für die Vergebung und die Fähigkeit, trotz allem gut zu sein und sein zu können.
Vergebung erfahren,
Vergebung annehmen,
Vergebung erbitten,
Vergebung schenken und
Vergebung wirken lassen.
All das, mein Leben tragend und hinhaltend ihm, es verwandeln lassen und selbst wandeln in gutem im Glauben und seiner Gewissheit, wo ich gut bin, kann nichts Böses sein.