Im Pfarrgarten steht ein alter abgestorbener
Pfirsichbaum.
Als ich 2021 eingezogen bin haben ich ihn
zwei Sommer lange in voller Pracht erlebt und sogar Pfirsiche von
ihm gegessen.
Dann im dritten Jahr keine Knospen mehr. Er war abgestorben.
In diesem Jahr wollte ich ihn fort wegnehmen und hatte überlegt
diesen Platz anders zu nutze, vielleicht für einen kühlen
Schattenplatz im Sommer.
Als wir im Frühjahr durch den Garten gingen, sah ich zwei Meter
daneben, in einem wilden Hochbett einen jungen Baum stehen.
Die Rinde irritierte mich. Sie hatte Riefen die Horizonte waren.
Als moderner Menschen zog ich meine mobiles Endgerät,
machte ein Foto und ließ den Baum bestimmen.
Es war ein Pfirsich-baum.
Einfach mal die Augen zwei Meter weiter nach links zu lenken
hätte die selbe Antwort hervorgebracht.
Und im Sommer konnte ich sogar den ersten Pfirsich dieses
Baumes essen.
Jetzt sind es schon zwei junge Pfirsichbäume die dort stehen.
und der alte steht immer noch daneben.
Der sterbende Pfirsich-Bau hatte noch Kraft in seinen Wurzeln, im
Sterben, neue Bäume hervorzubringen, sogenannte
Wurzelschosser.
von
2 16
Wenn ich auf den heutigen Reformationstag und die Situation
unserer Gemeinde denke,
dann danke ich Gott für dieses Wunder-Zeichen und die Fähigkeit,
die die Natur uns aufzeigt.
Die drei Pfirsichbäume im Pfarr-Garten sind für mich zu
Hoffnungsbäumen geworden.
Das aus dem was stirbt neues hervorgehen kann.