Sonntag Kantate –

-Gottesdienst am Küchentisch-

Eröffnung

(eine*r) Lasst uns diesen Gottesdienst feiern in großer Verbundenheit mit allen Geschwistern, und im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Antwort: Amen

(eine*r) Unsere Hilfe steht Namen des Herrn. Antwort: Der Himmel und Erde gemacht hat.

Lied EG 324  Ich singe dir mit Herz und Mund

Wochenspruch

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. (Ps 98,1)

Psalm 98

1 Ein Psalm. Singt Adonaj ein neues Lied, denn er hat Wunder getan! Seine Rechte °half ihm, sein heiliger Arm.

2 Adonaj machte sein °befreiendes Handeln bekannt, enthüllte vor den Augen der Nationen seine °Gerechtigkeit.

3 Er erinnerte sich seiner °Treue und Wahrhaftigkeit für das Haus Israel. Alle Enden der Erde sahen das befreiende Handeln unserer Gottheit.

4 Rufe laut zu Adonaj, du ganze Erde! Seid heiter, jubelt, musiziert!

5 Musiziert für Adonaj mit der Leier, mit Leier und melodischem Gesang!

6 Mit Trompeten und dem Schall des Horns ruft laut vor dem königlichen Adonaj!

7 Das Meer rausche und was es erfüllt, die Welt und die darauf wohnen!

8 Ströme sollen in die Hände klatschen, Berge gemeinsam jubeln

9 vor Adonaj! Ja, er kommt, die Erde zu richten. Er wird die Welt richten in Gerechtigkeit, die Völker in Aufrichtigkeit.

zum Psalm

Die Sängerin oder der Sänger des Psalms kann seine Freud über Gott durch dieses Lied zum Ausdruck bringen. Im Psalm wird der Glaube und die Freude in eine Melodie übersetzt und  und so einprägsam. Singen ist ein ganzheitliches Geschehen im Menschen, es löst etwas in uns aus, wenn Lieder der Kindheit gesungen werden und mutmachende Lieder, Lieder der Trauer bringen Empfindungen zum Ausdruck, die schwer zu sagen sind und schenken Zuversicht. Wir singen Hymnen und Trinklieder, Glaubenslieder und Lieder von Träumern, Lieder zum Einschlafen, Lieder die den neuen Tag besingen, es gibt die Friedenslieder, leider auch die Kampflieder, es gibt die Befreiungslieder, es gibt Lieder und die uns miteinander verbinden. 

Singen umfasst unser Leben. Wir Christen singen vom Taufstein bis zum Grabstein und darüber hinaus unser Leben und darüber bis in Ewigkeit. Ein Ort an dem ich am meisten singe ist im Auto, wenn ich über unsere Dörfer fahre.

  • Überlegen Sie doch mal die Hitparade Ihrer 10 Lieblingslieder. Auch als Familie gut machbar und hinterher darüber auszutauschen und anzuhören, warum gerade diese Lieder.
  • Singen Sie doch heute mal aus vollem Herzen in der Wanne, im Haus, im Garten …im Auto ein Lied, dass Ihr Herz weitet, das Sie stärkt, trägt und ihr Leben vor Gott trägt.

Lied EG 302 Du meine Seele, singe

Evangelium

HALLELUJA: EG 182

(eine*r) Das Evangelium für den Sonntag Jubilate steht beim Evangelisten Lukas im 19. Kapitel, die Verse 37-40 Antwort: Ehr sei dir, Herre!

37Aber schon als Jesus sich dem Abhang des Ölbergs näherte, begann die ganze Gruppe der Jüngerinnen und Jünger sich zu freuen und Gott wegen all der machtvollen Taten, die sie gesehen hatten, lauthals 38mit den Worten zu loben:»Gepriesen ist, der da kommt, der König, im Namen der Lebendigen. Im Himmel ist °Friede und °Gottesglanz in den Höhen!«39Und einige von der pharisäischen Gruppe sagten abgewandt vom Volk zu ihm: »Lehrer, verbiete das deinen °Schülern und Schüler-innen!« 40Er antwortete: »Ich sage euch: Wenn sie schweigen werden, werden die Steine schreien.«

(eine*r) Frohe Botschaft, Evangelium unseres Herrn Jesus Christus! Antwort: Lob sei dir, Christe!

Glaubensbekenntnis EG 183 //184

Gedanken zum Evangelium

Menschen die mit Jesus unterwegs sind platzen fast vor Erstaunen und Jubel über das, was Gott durch Jesus vor ihren Augen getan hat. Sie haben Großes, Überwältigendes erlebt und erzählen sich nun davon und jeder*m der ihnen begegnet. Ihr Herz ist voll und es sprudelt über ihre Lippen. Aber es gibt die anderen, die ihnen den Mund verbreiten wollen, damit sich der Ruf Jesu nicht ausbreitet. Aber der macht ihnen klar: Wo Freude über Gottes Taten in den Herzen ist, kann das nicht aufgehalten werden. Und selbst wenn die Menschen schwiegen, was sie geschaffen haben, würde für sie und über sie sprechen.

Wie wäre es heute mit einem Spaziergang zur Kirche. Sehen Sie sich Zeit mit, berühren Sie die Steine, schauen Sie sich intensiv aus vielen Perspektiven diesen besonderen Ort an und wenn sie offen ist, dann setzen Sie sich hinein und schauen Sie sich drinnen an, was Bilder, Wände, Fester, Bänke, Kanzel, Altar…und Taufstein alles erzählen, erzählen könnten.

  • Denken Sie an Ihre Kirche im Dorf, oder ihrem Heimatdorf; was erzählt sie von den Menschen, die sie gebaut haben?
  • Was erzählt die Dorfkirche über Ihr Leben, über das was Sie und Ihre Familie darin erlebt haben und wovon das Herz nicht schweigen kann?

Fürbitten + Vaterunser

(eine*r) Gütiger Gott, unser Leben steht offen vor dir, du hast uns geschaffen, gewollt und hältst uns. Mit Bitten kommen wir zu dir:

  • Für alle die gerade keine fröhlichen Lieder singen können
  • Für die Opfer von Krieg, Gewalt und Terror  in jeglicher Form.
  • Für Menschen mit Visionen und missionarischem Geist in unserer Gesamtkirchen-gemeinde.
  • …(persönliche Bitte)

Wir vertrauen auf dich, Gott und aus diesem Vertrauen heraus beten wir: Vater unser im Himmel…

Segen

(gemeinsam) Gott, segne uns und behüte uns. Gott lass dein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.

Gott, erhebe dein Angesicht auf uns und schenke uns deinen Frieden.

Amen. Halleluja

Lied EG 116 Er ist erstanden, Halleluja

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Ich hoffe, Ihnen mit diesem Gottesdienstvorschlag ein Stück weitergeholfen zu haben. Es geht nicht darum, jeden Punkt abzuarbeiten, oder in allem die gleich Intensität zu spüren. 

Was ich u.a. als wichtig empfinde ist, etwas von allem zu tun, nicht alles sein zu lassen, sondern jetzt das zu tun, was mir, was uns möglich ist.

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

bleiben Sie behütet, gesund und geduldig

Ihr Pfarrer Alexander Stojanowic

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